Mechanische Diagnose und Therapie
nach Robin McKenzie

In den Sechzigerjahren entwickelte der neuseeländische Physiotherapeut Robin McKenzie eine eigene Methode, um Wirbelsäulenschmerzen zu untersuchen und zu behandeln. Sie wird bei durch die Wirbelsäule bedingten Schmerzen eingesetzt.

Anwendungsgebiete sind:

  1. Bandscheibenvorfälle der Hals- Brust- und Lendenwirbelsäule
  2. andere durch die Wirbelsäule bedingte Schmerzen mit und ohne Ausstrahlungen in Arme und Beine

Bei der Therapie wird zunächst analysiert, welche Bewegungen der Wirbelsäule nach mehreren Wiederholungen die Beschwerden bessern. Dabei gilt insbesondere die Zentralisation des Schmerzes (das Zurückwandern des Schmerzes von Armen und Beinen zur Wirbelsäule) als positives Zeichen für eine gute Heilungschance. Die Bewegungen werden weiter differenziert und mit dem Patienten erlernt.

Der Therapeut analysiert das Schmerzverhalten und leitet daraus sein Behandlungskonzept ab. Die Bewegungen werden als Eigenübung fortgesetzt und stetig mit dem geschulten Therapeuten weiter verfeinert.